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Veränderungen im Leben – persönliche Ziele setzen

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Da es bei mir gerade große Veränderungen im Leben gibt und ich sehr daran gezweifelt habe, ob ich meine persönlichen Ziele, die ich mir gesetzt hatte, auch erreichen werde, habe ich lange überlegt, ob ich an der Blogparade von Birgit Terletzki teilnehme oder nicht.

Eigentlich war ich immer ein Mensch mit Zielen. Ich habe diese aufgeschrieben, mich intensiv mit meinen „guten Vorsätzen“ beschäftigt, Vision Boards und Zeitpläne erstellt, fest an deren Erreichung geglaubt und alles getan, was man üblicherweise machen sollte, um Erfolg zu haben und seine Ziele zu erreichen.

Da ich bereits viele Ratgeber über Erfolg und Zielsetzung gelesen, einige Seminare bezüglich dieser Themen besucht hatte und selbst ein E-Book mit dem Titel …

geschrieben hatte, dachte ich immer, wenn ich nur hart genug arbeite, dann wird das schon. Schließlich ist mein Beruf ja meine große Leidenschaft.

Auch war mir klar, dass Ziele Veränderungen im Leben bedeuten, denn schließlich muss man sich auch weiterentwickeln, wenn man seine Ziele erreichen will. Dass diese jedoch derart einschneidend und erkenntnisreich sein können, das war mir nicht bewusst.

Zielsetzung bedeutet Veränderungen im Leben

Im letzten Jahr habe ich dann meine Pläne nochmal genauestens unter die Lupe genommen. Ich habe geprüft, ob all meine Ziele noch stimmig waren und hab mir meine Vorgehensweise überlegt und dann losgelegt.

Ich habe mich weitergebildet, verschiedene Bücher geschrieben, mehrere Online-Kurse ausgearbeitet, meine Website verbessert und mich mit meiner lieben Freundin und Kollegin Barbara J. Schoenfeld zusammengetan. Wir beide haben daraufhin die Better Life Academy gegründet.

Im Grunde genommen ist ganz schön viel passiert.

Trotzdem zeigte sich kein wirklich messbares Ergebnis, aus all meinem Aktionismus. Und obwohl ich meine Arbeit doch liebte und das immer noch tue, hatte ich stattdessen das Gefühl, dass mir meine Energie entzogen wurde. So als ob man mir den Stecker gezogen hätte.

Ziele setzen

So konnte es nicht weitergehen, also beschloss ich, sonntags ist Ruhetag. Trotzdem wurde es nicht besser. Ich schleppte mich von Wochenende zu Wochenende, hatte sonntags regelmäßig Sinnkrisen, heulte wie ein Schlosshund und schlief ansonsten fast den ganzen Tag. Was war nur los?

Ich fühlte mich wie ausgesaugt und meine Schultern begannen immer öfter zu brennen und zu schmerzen.

Da es oftmals schwer bis unmöglich ist, sich selbst zu helfen, erzählte ich meiner Freundin Barbara davon und bekam von ihr den entscheidenden Impuls, denn sie meinte, ich solle mal in mich gehen und meine Schultern befragen, warum sie schmerzen. Also zog ich mich aufs Sofa zurück, kuschelte mich in meine Schmusedecke und hörte in mich.

Was dann geschah, darauf war ich nicht vorbereitet. Ich trat förmlich eine Lawine los. So langsam bekam ich eine Ahnung davon, was Veränderungen im Leben wirklich bedeuten.

Ich entdeckte, dass ich die Last auf meinen Schultern nicht mehr tragen kann, nicht mehr immer stark sein wollte. Nun wollte ich es genau wissen, denn ich spürte instinktiv, dass da noch mehr war, was ans Tageslicht wollte.

Indem ich immer weiter forschte und meinem Impuls folgte alles aufzuschreiben, was mir in den Sinn kam, erfuhr ich letztendlich, dass ich einen fatalen Glaubenssatz verinnerlicht hatte. Dieser lautete: „Ich bin meinem Vater eine schlechte Tochter gewesen“.

Das war ein ordentlicher Faustschlag in die Magengrube, denn damit musste ich erst mal umgehen. Meine Erkenntnis war so schmerzhaft, dass sich alle Schleusen öffneten und ich erst einmal viele Stunden heulte.

Dabei spielte es auch keine Rolle, ob mir mein Verstand etwas ganz anderes erzählte. Mein Unterbewusstsein sagte mir, dass ich eine schlechte Tochter war und meinen Vater sehr ungerecht behandelt hatte.

Gut das mir Barbara zur Seite stand, alleine hätte ich damit nicht umgehen können, denn ich konnte mein Vergehen an meinem Vater ja nun nicht mehr gut machen, da er bereits vor neun Jahren an Krebs gestorben war.

Wie sollte es nun weiter?

Ich hatte diesen Glaubenssatz so tief vergraben, weil eine solche Erkenntnis für mich viel zu schmerzhaft gewesen war, als dass ich sie hätte zugeben mögen.

Gleichzeitig boykottierte ich mich und damit meinen Erfolg selbst. Denn dieser Glaubenssatz war der Grund, warum ich tun und machen konnte, was ich wollte. Egal ob ich mir Ziele setzte, Pläne ausarbeitete und ackerte wie eine Wahnsinnige.

Mit diesem unbewussten Mechanismus sorgte ich dafür, dass mir immer wieder neue Steine in den Weg geworfen wurden, es schwerer und schwerer wurde und mein Erfolg ausbleiben musste.

Schließlich durfte ich nicht erfolgreich sein, weil ich so große Schuld auf mich geladen hatte, dass mir dieser nicht zustand.

Da ich gelernt hatte, dass es keinen Sinn macht, dem Unterbewusstsein zu widersprechen, entschloss ich mich diesem „Krieg“ aus dem Weg zu gehen, bei dem ich nur die Verliererin sein konnte. Stattdessen habe ich mich entschlossen, mich meiner Angst und meinem Schmerz zu stellen und habe ganz offen zugegeben: „Ja, ich bin eine schlechte Tochter, ich habe meinem Vater oft Unrecht getan und ja ich habe mir nicht rechtzeitig all mein Wissen angeeignet, um ihn von seiner Krankheit heilen zu können.“

Nachdem ich mir die Augen ausgeheult hatte, bat ich meinen Vater um Entschuldigung. Ich sagte ihm, dass es mir so leid tut, dass ich ihm keine gute Tochter gewesen bin und dass ich mir so sehr wünschen würde, dass ich das Wissen rund um Gesundheit bereits vor vielen Jahren gehabt hätte, weil ich ihn dann hätte heilen können. Ich fragte ihn, ob er meine Entschuldigung annehmen würde. Und er ließ mir eine entsprechend wohlwollende Nachricht zukommen.

Veränderungen im Leben

Macht es denn überhaupt Sinn, sich Ziele zu setzen?

Dass ich das erst einmal alles verdauen musste, kannst du dir sicherlich vorstellen. Daher habe ich auch so lange überlegt, an dieser Blogparade teilzunehmen, denn mir war vorher nicht klar, was ich hätte schreiben können.

Hatte ich mir doch immer Ziele gesetzt, die ich trotz aller Anstrengungen nicht realisieren konnte. Ich stelle plötzlich alles infrage. Stimmt all das Gelernte und dass, was ich bisher selbst an Wissen weitergab überhaupt?

Mittlerweile ist mir allerdings klar geworden, dass es sicherlich noch einige Dinge gibt, die ich aufarbeiten muss. Allerdings bin ich nun trotz dieser einschneidenden Erkenntnisse sehr zuversichtlich, dass alles in Ordnung kommt.

Ich möchte das Thema dieser Blogparade einmal mit einem Schiff auf offener See vergleichen und bin, nach all meinen Überlegungen davon überzeugt:

  1. Ziele sind wichtig und du solltest dir in jedem Fall welche setzen, denn sonst kreuzt dein Schiff auf dem Meer und kommt nirgendwo an.
  2. Auch Veränderungen im Leben sind grundsätzlich etwas Gutes. Denn dann kommt schließlich Bewegung in die Sache, wenn du mal auf einer Sandbank gestrandet bist und dich festgefahren hast. Allerdings musst du dich auf die Veränderungen in deinem Leben auch einlassen, auch wenn die Wellen dann mal sehr hoch schwappen können und du das Gefühl hast, zu ertrinken.
    Letztendlich denke ich allerdings, dass wir damit die Chance erhalten, achtsamer zu sein, um unseren Kurs rechtzeitig zu korrigieren. Nur so können wir unser Schiff in ruhigeres Fahrwasser lenken, so dass unsere Reise angenehm und erfolgversprechend wird.

Mein Fazit

Fest steht, dass ich weiterhin Gesundheits- und Mentalratgeber schreibe und mein nächstes Projekt wird sicherlich ein Buch über die Heilungsmöglichkeiten von Krebs sein, welches ich meinem Vater widmen werde.

Auch steht für mich fest, dass ich weiterhin gemeinsam mit meiner Freundin Barbara die Better Life Academy betreibe. Denn während dieses stürmischen Wellenganges hat sich auch gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Aber in welcher Geschwindigkeit das alles vorwärts geht, welche Veränderungen im Leben noch auf mich warten und welche Umwege ich noch nehmen muss, um meine Ziele zu erreichen, das überlasse ich nun einer höheren Führung.

Ich bin mir sicher: Alles gut wird.

Alles Liebe

Gabi


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